zum Index back Home

Chirimoya Tours   Peru und Südamerika Reiseveranstalter  in Lima   Miraflores. 42


Reiseziele und  touristisch sehenswerte Regionen in Peru



We speak:     wir sprechen:      hablamos:        Bild: deutsch Fahne   spanisch Flage  englische Fahne


  Arequipa


Arequipa – "la ciudad blanca" im Süden Perus  - wird Euch begeistern. In ihrer kolonialen Altstadt, die unter der ewigen Sonne des Südens erstrahlt, möchte man tagelang verweilen und genießen: durch die schmalen Gässchen mit ihren Kolonialbauten aus weißem Vulkangestein schlendern, schöne Innenhöfe entdecken, Taubenschwärme und spielende Kinder auf dem Plaza de Armas beobachten, eine "chupe de camarones" - eine Schrimpssuppe zu Abend essen auf einer seiner Terrassen und anschließend in der Calle San Francisco von Bar zu Bar ziehen. Hier macht es Spaß sich Zeit zu nehmen zum Genießen der kleinen Annehmlichkeiten des Lebens, fernab vom Sight Seeing. Aber auch das kommt nicht zu kurz in Arequipa, die nicht umsonst von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde: tretet einmal ein in die Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert, welche sich auf die ganze Breite des Plaza de Armas erstreckt. Hochinteressant ist auch ein Besuch des Klosters Santa Catalina, fast wie eine eigene Stadt inmitten Arequipas. Habt Ihr von einer Inkafrau gehört, die auf dem Berg Ampato den Göttern geopfert wurde? Im "Museo Santuarios Andinos" könnt ihr die "Juanita" sehen und mehr über ihre Geschichte erfahren. Habt ihr dann genug von Stadt und Kultur, auf in die Natur, denn auch davon bietet Arequipa reichlich - Trekking am Vulkan Misti, der mit 5825m über Arequipa wacht oder in den Colca Canyon, mit 3400m den zweittiefsten der Welt. Mehr noch als der Anstrengung des Trekkings wegen wird Euch beim Anblick des majestätischen Flugs des Kondors und beim Innehalten der Atem wegbleiben… . Arequipa lädt ein: "Ja, bleib!", so die Abstammung aus dem Quechuawort "Arequipay".  weiter im Süden von PeruKathedrale Arequipa

Der Colca Canyon

 
Indio Bevölkerung im Colca Canyon

Den Colca Canyon, mit 3400m eine der tiefsten Schluchten der Welt, erreicht man nach einer 5-stündigen Busfahrt von Arequipa aus. Zunächst geht es durch malerische einsame Gegenden, die von schneebedeckten Bergen und weiten Ebenen geprägt sind. Es ist die Heimat der wertvollen Kameltiere Vicunas, Alpacas und Lamas – anmutig und scheu stehen sie auf ihren Wiesen und schauen den Touristen entgegen. Mit etwas Glück könnt ihr sie ganz aus der Nähe beobachten - genießt diesen einzigartigen Moment und haltet ihn fest als Erinnerung. Später tauchen die kleinen, verschlafenen Ortschaften des Colcatals auf, aus denen der Kirchturm in den Himmel aufragt. Diese Siedlungen umgibt eine traumhafte Terrassenlandschaft in den verschiedensten Grün-, Braun- und Ockertönen. Für diese traditionsreichen landwirtschaftlichen Terrassen ist das Colcatal sehr bekannt. Sie ziehen sich bis in das entlegendste Dorf Cabanaconde, in das ihr auf jeden Fall kommen müsst, denn von hier aus geht es in einer ca. 3-4-stündigen Wanderung hinab in den tiefsten Punkt des Canyons, eine grüne Oase am Colcafluss - atemberaubende Ausblicke, ein Sprung in den Pool bei Ankunft, reden und lachen am Lagerfeuer mit anderen Abenteurern, ein laue und erholsame Nacht in einer der Bambushütten - Grund genug um beim Aufstieg nicht zu klagen. Außerdem wartet am Aussichtspunkt Cruz del Condor der majestätische Flug des Kondors auf Euch. Dieser Vogel schafft es trotz seiner Größe und Gewichts in höchster Höhe kilometerweit durch die Lüfte zu schweben fast ohne einen einzigen Flügelschlag! Kameras raus! Nach all der Anstrengung und Atemholen könnt ihr Euren Colca-Besuch entspannend in den Thermalbädern von Chivay ausklingen lassen…

Kondor


   Kordilleren - Peru
Frau (Cajamarca) auf dem Lande und weisse Kordilleren - Peru

fggfgf
 

 

Ica, Pisco, Paracas und Ballesta Inseln.   Der Sur Chico


Der Sur Chico, wie das Gebiet um Ica, Pisco und Paracas genannt wird, lädt vor allem mit seinen naturellen und archäologischen Einzigartigkeiten ein, die sich von der Küste bis ins Landesinnere erstrecken. Zunächst solltet ihr Euch eine Bootstour von dem kleinen Fischerörtchen Paracas zu den "Islas Ballestas", nicht entgehen lassen - der niedliche Humboldpinguin ist nicht die einzige Attraktion. Mit etwas Glück kann man im Küstengewässer sogar Delphine beobachten. Auf dem Weg dorthin führt die Bootsfahrt vorbei am "Candelabro", einem riesigen, in den Sand geritzten Dreizack, der höchstwahrscheinlich zu den Linien von Nazca gehört, die nur 1 1/2 Autostunden weiter südlich liegen. Das Naturreservat Paracas wartet mit einer großen Ansammlung von Vögeln, Seehunden und anderen Spezies auf, die diese Region zu einer der wertvollsten Ökosysteme Perus macht. Wunderschöne Strände erhöhen die Attraktivität des Küstengebiets um Paracas. Gleichzeitig kann man eine der wichtigsten Präinkakulturen kennen lernen: Im Museo Julio C. Tello findet Ihr archäologische Zeugnisse der hochentwickelten Paracas-Kultur, deren Reste gleichnamiger Archäologe 1927 entdeckte. 

Zur Abrundung eines Besuchs Icas darf ein Abstecher in die Wüstenoase Huacachina nicht fehlen: zunächst eine aufregende Tour in Boogies, Sandborden in den hohen Dünen und dann den Tag bei einem guten Wein oder Piscos inmitten dieser Idylle ausklingen lassen – die Trauben dieser Produkte reifen gut unter der Sonne Icas. Hier kann man Bodegas besuchen oder aber auch die traditionelle Herstellung des berühmten Traubenschapses, Perus Nationalgetränks, beobachten. Kommt nach Ica. Die Erdbebenregion braucht Euch mehr als zuvor.

 

 Nach Paracas und den Ballesta Inseln weiter im Süden kommen die weltbekannten und rätselhaften Palpa und Nasca Linien.

Nazca Linien


 Bei Eurem Besuch des Südens von Lima müsst ihr unbedingt bis in die geschichtsreiche Region Nazca vordringen, die nicht weit entfernt liegt von Ica. In ihren Wüsten liegt eines der größten archäologischen Geheimnisse  der neuen Welt versteckt - die mysteriösen Linien von Nazca. Es handelt sich um Hunderte in den Wüstensand auf eine Fläche von 500 km2 geritzte parallele Linien, geometrische Figuren (Trapeze, ein Labyrinth aus geraden Linien, Dreiecke) und Bilder von Tieren (ein gigantischer Affe, eine Spinne, ein Fisch, nur um einige zu nennen) und Vögeln, die in ihrem ganzen Ausmaß nur aus der Luft deutlich zu erkennen sind. Steigt in ein kleines Flugzeug und überfliegt dieses Wunderwerk, welches das Volk Nazca vermutlich vor ca. 1500 Jahren entstehen ließ und welches trotz hartnäckiger atmosphärischer Bedingungen der Wüste erhalten geblieben ist. Wie und warum die alten Peruaner dieses Rätsel konstruierten, ist äußerst umstritten. Es gibt jedoch zahlreiche Theorien, die nach Erklärungen für den Grund dieser Hinterlassenschaft suchen: Viele Leute glauben, dass die Linien Teil des präinkaischen Bewässerungssystems waren, andere glauben dass die Pampa Teil einer Landepiste für Außerirdische war. Für die berühmte deutsche Wissenschaftlerin Maria Reiche, die erst 1998 starb und 40 Jahre ihres Lebens dem Studium dieser Figuren widmete, stellen sie einen gigantischen antiken Kalender dar, der zu landwirtschaftlichen Zwecken benutzt wurde. Nichts desto trotz bleiben Ursprung und Bedeutung der Figuren für viele Archäologen weiterhin ein Rätsel. Kommt auch ihr und rätselt, bestaunt eine Nazcalinie direkt im Wüstensand und entdeckt weitere archäologische Sehenswürdigkeiten der Region, wie die Cantayoc Aquädukte des Volkes Nazca, die noch heute benutzt werden; die Paredones, eine alte Inkasiedlung oder Chauchilla, den berühmten Friedhof - Nazca wartet!

Huaraz Peru  Salkantay Trail +

 

 

Puno mit Titikakasee


Das im Süden am Titikakasee auf einer Höhe von 3860m gelegene Städtchen Puno wird Euch auf seine ganz eigene Weise gefangen nehmen - die Mystik des Titikakasees und des Altiplanos der Anden ist deutlich spürbar. Bevor sich die Inkakultur ausbreitete, wurde der Altiplano von der Kultur Tiahuanaco beherrscht, der höchste Ausdruck der Entwicklung des Volks der Aymara, dessen Nachkommen heute die größte ethnische Gruppe bildet. Die Vielfalt dieser Kultur kommt vor allem während der unzähligen Feste zum Ausdruck, die mit ihrer traditionsreichen Musik und bunten Tänzen oft tagelang die ganze Region und auch die Besucher in ihren Bann ziehen. Puno ist die Hauptstadt der farbenprächtigen Folklore Perus, welche ihren maximalen Ausdruck im Februar in dem religiösen Fest der "Virgen de la Candelaria" findet. Hier feiern Tausende Gläubige 14 Tage lang den katholischen Glauben begleitet von 200 Musik- und Tanzgruppen und einer scheinbar unendlichen Prozession die durch die Straßen zieht. Lasst Euch ein bisschen von der mystischen Atmosphäre dieser Region berühren, es ist eine tolle Erfahrung. Ein anderer wichtiger Bestandteil der Kultur sind die fein ausgearbeiteten typischen bunten Textilien aus Alpaca-, Lama- und Schafwolle, da die Region Puno heute eine wichtige Zone für Landwirtschaft und Viehzucht ist. Fragt nach dem Markt Bellavista, wo ihr neben anderen interessanten Kleinigkeiten viele dieser Produkte zu einem günstigen Preis finden könnt. Außerdem hat Puno eine sehr interessante Kathedrale aus dem 17. Jahrhundert, die barocke und andine Elemente in sich vereinigt. Sie liegt an der schönen Plaza de Armas. Von Puno aus könnt ihr außerdem fantastische Bootstouren auf dem Titikakasee unternehmen oder Euch bei Sonnenuntergang zu den monumentalen Grabtürmen Sillustani in die Zeit des geheimnisvollen Collas-Volkes entführen lassen..

  Peru Wasserfall 

Der Titikakasee


Titikakasee, das klingt nach ganz weit weg und irgendwie geheimnisumwoben. So ist es. Einer Legende nach seien die ersten Inkas, Manco Capac und Mama Ocllo dem Titikakasee entstiegen um auf Befehl des Sonnengottes ein Reich zu gründen. Somit wäre der Titikakasee die Wiege der Inkas, der alten Völker Perus. Heute birgt er eine wertvolle Kulturvielfalt in sich, die sich auf die zahlreichen Inseln erstreckt. Auf peruanischer Seite müsst ihr auf jeden Fall die märchenhaften Inseln Uros, Amantani und Taquile besuchen, zu denen Euch von Puno aus Boote bringen. Der Titikakasee ist mit 3860 m der höchste schiffbare See der Welt und mit einer Fläche von 8559 km2 der größte See Südamerikas. Er gleicht einem Meer. Fast das ganze Jahr überflutet Sonnenlicht den Altiplano und spiegelt sich im tiefblauen Wasser, der Horizont scheint grenzenlos - ein einmaliges Fleckchen Erde. Nehmt Euch ein bisschen Zeit und den Inselbewohnern ein kleines Geschenk mit. Auf den ca. 20 Urosinseln leben einige Hunderte Aymaras ihr isoliertes, ungewöhnliches Leben, das sie dem Fischfang und Tourismus widmen. Sie haben sich ihre schwimmenden Inseln aus am Ufer wachsenden Schilfrohren (totora) selbst gebaut. Ständig müssen die Schichten von oben erneuert werden, da sie von unten vermodern. Bei einem Spaziergang zwischen ihren auch aus "totora" gebauten Häusern, fühlt ihr Euch wortwörtlich nicht auf derselben Erde. Natürliche Inseln sind das friedliche Amantani und Taquile - besteigt Amantanis mystische Pachamana und Pachatata, lasst euch einen oder mehrere Tage auf die einfache Lebensweise einer quechuasprachigen Familie ein, bestaunt die farbenfrohen Taquilenos und ihr stark ausgeprägtes Gruppengefühl - lebt das Leben am Titikakasee! 

 

Cuzco


Fällt das Wort Peru, assoziiert man sofort den Begriff Cuzco und weiterhin findet man kaum Worte für die Magie dieser Stadt. Sie ist die ehemalige Hauptstadt des Inkaimperiums, gegründet vom ersten Inka Manco Capac im 11. oder 12. Jahrhundert, und bedeutet auf Quechua "der Nabel der andinen Welt". Heute ist sie Amerikas archäologische Hauptstadt, weltoffen und multikulturell. Die unbeschreibliche Mystik dieses schönen Fleckchens Erde mit seinen unzähligen Denkmälern und Legenden hat schon viele derart gefangen genommen, dass sie sich hier niederließen. Wandert durch die engen, steilen Kopfsteinpflastergassen und über die hübschen Plätze des malerischen Viertels San Blas, wo seit Kolonialzeiten die bekanntesten Künstler ansässig sind, besichtigt den berühmten 12-eckigen Stein, die Kathedrale mit ihren holzgeschnitzten Altären und Gemälden im Stil der Schule von Cuzco, schlendert über die prächtige Plaza de Armas mit seinen koloniales Arkaden, besucht das Kloster La Merced und stürzt Euch in das berühmte Nachtleben  - ihr werdet Cuzco nicht hinter Euch lassen wollen. Das koloniale Cuzco wurde auf den riesigen Mauern, welche vor mehr als 500 Jahren mit Steinen von unglaublicher Genauigkeit und ohne Mörtel zusammen gefügt wurden, errichtet. Die wichtigsten Zeugnisse der beeindruckenden Baukunst der Inkas sind die Tempel Koricancha und Kenko, die Festung Sacsayhuaman und die Ruinen Tambomachay. Bei einer Besichtigung stellt sich Euch sicher auch die Frage, wie die Inkas diese tonnenschweren Steine transportieren konnten ohne das Rad zu kennen. Lasst Euch von den verschiedenen Theorien überraschen. Um sich an Cuzcos Höhe von 3360m zu gewöhnen, besucht vielleicht vorher das ganz in der Nähe liegende Heilige Tal Urubamba, welches in unbeschreiblich schöner Landschaft eingebettet liegt. Hier kommen alle auf ihre Kosten: Naturfreunde beim Trekking, Rafting, Reiten etc., Geschichtsfreunde bei einem Besuch der Festung von Ollantaytambo und Einkaufsfreudige, die gleich schon an Geschenke für die Daheimgebliebenen denken bei einem Bummel über den schönsten und farbenfrohsten Indiomarkt Perus in Pisac. Und nach Eurem Cuscobesuch brecht auf zum neuen Weltwunder Machu Picchu…

  

 Machu Picchu


Spätestens seit der Wahl Machu Picchus zu einem der Neuen Weltwunder im Jahr 2007 ist der Name eines der prächtigsten Geschichtszeugnisse unserer Zeit auch bis in die abgelegendsten Gegenden dieser Erde vorgedrungen. Nach einer Fahrt mit dem Zug durch eine fruchtbare Hochebene des Urubamba-Tals kommt ihr nach ca. 3,5 Stunden von Cuzco aus am Höhepunkt Eurer Perureise an. Da liegt sie vor Euch die mysteriöse, verlorene Stadt, auf einer Höhe von 2400m, eingebettet inmitten einer eindrucksvollen Gebirgslandschaft mit reicher Flora und Fauna. Machu Picchu meint in Quechua "Alter Berg". Die sagenumwobene und besterhaltene Inkazitadelle ist das faszinierendste Symbol der Inkakultur aus dem 15. Jahrhundert und wurde erst 1911 vom Nordamerikaner Hiram Bingham als völlig überwachsene, aus Tempeln, Palästen und Terrassen bestehende Stadt entdeckt. 1983 wurde sie aufgrund ihrer Pracht und harmonisierenden Konstruktion von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ein ausführlicher Rundgang durch die Zitadelle wird Euch die alte Inkastätte näher bringen und Euch die Möglichkeit geben, in die Zeit der alten Inkas einzutauchen. Auf einer Fläche von 20 Hektar findet ihr zwei archäologische Komplexe vor, deren Reize in den Plätzen, Tempeln, Wachtürmen, Aquädukten und der Sonnenuhr liegen. Zur Errichtung dieser präzise ineinander passenden Steinbauten mussten die Inkas die enormen Steine von weit her in diese Berge transportieren. Das Geheimnis um die tatsächliche Geschichte und Bedeutung dieser Stadt ist bis heute nicht geklärt. Es könnte ein Vorposten für Eroberungsangriffe gewesen sein. Seit dem Fund von zahlreichen Frauenskeletten bei Ausgrabungsarbeiten nimmt man auch an, dass Machu Picchu als Klosterausbildungsstätte für junge Mädchen galt, die dem höchsten Inkapriester dienen sollten. Wollt Ihr der Mystik Machu Picchus langsamer und intensiver näher kommen, könnt Ihr auch über den Inkatrail durch pure Natur der Zitadelle entgegen wandern. Er war Teil des inkaischen Straßensystems und gilt heute als die bedeutendste Trekkingroute Südamerikas. Entlang des Weges findet Ihr 12 archäologische Monumente, bis ihr nach ein paar Tagen den Höhepunkt Eurer Reise erreicht - Machu Picchu.


eXTReMe Tracker

Besuchen Sie dem Morden von Peru, unser Reisebuero in Lima  hilft Ihnen gerne eine Tour oder Rundreise in den unbekannteren Norden Perus zusammenzustellen.             

Chiclayo



In Chiclayo ist der Besucher König. Jedermann, von dem ihr als solcher identifiziert werdet, meint es gut, fragt, ist bekümmert, erzählt, erklärt und schenkt Euch ein Lächeln. Ihr werdet die Chiclayanos wirklich als besonders nettes Völkchen kennen lernen, genauso, wie man es Ihnen nachsagt. Nicht umsonst wird die Stadt "Stadt der Freundschaft" genannt. Kein Wunder, denn hier scheint fast das ganze Jahr die Sonne aus einem blauen Himmel und der für seine Schönheit beliebte Strand Pimentel liegt nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Hier kann man entspannen und ein bisschen die Zeit vergessen. Denn ansonsten ist Chiclayo eine sehr dynamische Stadt, in der viel Handel betrieben wird, aber auch den Tourismus nicht zu kurz kommen laesst. In der Region findet man wichtige Zeugnisse aus der Moche- und Lambayeque Kultur aus den ersten Jahrhunderten nach Christus. Die Reste und Schmuckstuecke des Mocheherrschers Senor de Sipan lagen in Chiclayos Umgebung begraben und koennen heute im modernen der Mochekultur nachempfundenen Museum in Lambayeque bestaunt werden. Erst 1987 stießen Archaeologen bei Ausgrabungen auf die Funde, deren Reichtum mit dem der aegyptischen Pharaonen vergleichbar ist. Die 10 Soles Eintritt lohnen sich, denn die Vergangenheit wird sehr beeindruckend und spannend dargestellt. Nehmt Euch ausreichend Zeit für den Besuch. Pflicht fuer Kulturinteressierte sind neben dem Besuch des Museums Tumbas Reales des Senor de Sipan auch die Pyramiden von Tucume. Wer dann von Kultur genug hat, der kann sich auf dem in Peru einmaligen Hexenmarkt inspirieren und verzaubern lassen…

Pazifik Strand


Trujillo



Nach Trujillo sollte man kommen, wenn man sich fuer die alten Kulturen Perus interessiert. Die nördlich von Lima auch an der Küste gelegene Stadt ist das Reich der großen Chimukultur, aber auch die Moche haben beeindruckende Geschichtszeugnisse hinterlassen. Das heute mit 20 km2 als größte Lehmziegelstadt der Welt bekannte Zentrum Chan Chan liegt als ehemalige Hauptstadt der Chimu nicht weit entfernt vom kolonialen Stadtzentrum Trujillos und kann problemlos mit dem Kombi erreicht werden. Fuer diesen riesigen Komplex aus Palästen und Gemäuern nehmt euch ausreichend Zeit. Allein zum Staunen braucht man sie. Allerdings gehören noch zwei andere Huacas und das Museo del Sitio zum Komplex, welche allerdings alle etwas entfernter liegen. Zur Besichtigung aller Sehenswürdigkeiten der Chimu solltet ihr also allein aus örtlichen Gründen einen Guide nehmen, aber auch vor allem aufgrund des Lerneffektes. Die Besichtigung der Huaca de la Luna, ein unglaublich gut erhaltener Tempel aus der Moche Kultur, ist nur mit Guide moeglich, wohingegen die Huaca del Sol noch gar nicht zugaenglich ist. Diese kann man nur von außen bestaunen. Auch hierher faehrt ein Kombi von Trujillo aus. Nutzt eure Zeit in Trujillo auch fuer einen ausgiebigen Spaziergang durch den kolonialen Stadtkern mit seinen herrschaftlichen Haeusern. Schlendert durch seine Gassen und ueber seine Plaetze, ihr werdet die alten Zeiten fuehlen koennen. Vielleicht kommt ihr ja im Herkunftsort des Nationaltanzes Marinera und des edlen Paso Pferdes in die Gelegenheit, Euch eine Aufführung anzusehen oder gar selbst mit dem Pferd den Strand entlang zu reiten. An den Strand solltet ihr auch zum Schlafen kommen - nach Huanchaco, dem kleinen malerischen Strandbad ganz in der Naehe. Es gibt zahlreiche Hotels und Pensionen in allen Preisklassen. Sandstraende und Sonne laden ein zum Erholen, Restaurants und Bars zum Geniessen. Der mit den fuer diese Region typischen totora-Booten gefangene Fisch wird frisch serviert. Lasst es euch schmecken. Die "Stadt des ewigen Fruehlings" laedt euch ein..


Nationalpark Manu


Macht einen Ausflug in einen der artenreichsten und wirklich unberührten Regenwälder der Welt - den Nationalpark Manu. 1973 wurde er mit dem Zweck der Erhaltung der biologischen Mannigfaltigkeit als solcher gegründet und 1977 von der UNESCO zum Biosphärereservat und 1987 zum Naturerbe der Menschheit erklärt. Mit 1,8 Mio. Hektar beträgt er die Hälfte der Größe der Schweiz, ist also eine der großen Schutzzonen unserer Erde, und reicht von den letzten Ausläufern der Anden bis in die tiefer gelegenen Bergnebel- und Regenwälder. Diese Tatsache wird es Euch ermöglichen, eine einzigartige Artenvielfalt zu erfahren, wie sie nur der Nationalpark Manu besitzt. Deshalb ist es auch empfehlenswert auf dem Landweg in den Nationalpark zu kommen, am Wegrand tauchen wunderschöne Seen und Lagunen und allerlei Arten von Tieren auf, deren Zuhause diese Region ist. In keinem anderen Nationalpark unserer Erde gibt es eine derartige Artenvielfalt an Vögeln. Ganz zu schweigen von den Millionen Insekten, von denen nur ein kleiner Teil namentlich bekannt ist. Während ihr einen von 13 hier und 19 auf der Welt existenten Affenarten im hohen Baumgestrüpp beobachtet, seid ihr eingehüllt in unendlich lautes ungewohntes Summen von Tausenden Lebewesen. Nur in Manu findet man Jaguare, Tapire und Kaimane in einem ungestörten Lebensraum. Nehmt Euch ein paar Tage Zeit die verschiedenen Zonen des Nationalparks Manu auf Exkursionen und Beobachtungen kennen zu lernen. Schlaft in einer der rustikalen Urwaldlodges mitten in der Natur, einige von Ihnen liegen direkt an wunderschönen Urwaldseen wie dem Lago Sandoval oder dem Lago Cocococha. Aufmerksam lauschend werdet ihr lang wach liegen in dieser ungewohnten aber friedlichen Geräuschkulisse…

Manu Regenwald
Foto von einem Manureisebaustein am Rande des "Alto Madre de Dios" Flußes am Rande des Nationalparkes.
Aber noch innerhalb der Biosphärenzone.


Cajamarca


In den nördlichen Anden Perus gelegen ist die bezaubernde Stadt Cajamarca, auch "Stadt des Blitzes" genannt. Überall in der Stadt ist die Kolonialzeit präsent - die auffälligen Häuser mit Schrägdächern sind im spanischen Stil erbaut, genauso wie die Kirchen und die Kathedrale, welche erst im Jahr 1960 nach 350 Jahren Bauzeit vollendet wurde. Stattet auch dem Gefängnis Atahualpa, als Zeichen des Aufeinandertreffens zweier Welten die wichtigste Sehenswürdigkeit Cajamarcas, einen Besuch ab. Denn hier war es, wo sich eines der bedeutendsten Ereignisse der amerikanischen Geschichte ereignete: 1532 nahmen die Spanier unter der Führung Franzisco Pizarros den Inkaherrscher Atahualpa gefangen und ließen ihn hinrichten. Dies war das Ende des Inkareiches. Lasst Euch die Vergangenheit näher bringen und spürt diese bei einer Beschreitung der alten Inkawege, die sich aufgrund der früheren Bedeutung der Stadt im Reich der Inkas durch eine fast unberührte herrliche Landschaft um Cajamarca ziehen. Für alle Wanderfreudigen ist diese Gegend ein Traum. Auch toll ist eine Wanderung zum inkaischen Tempelberg Santa Apolonia, von dem man die Stadt und das ganze Tal überblicken kann. Kommt am Besten zur Zeit des berühmten farbenfrohen Karnevals Cajamarcas, lasst Euch von der Gastfreundschaft und Feierlaune anstecken und ihr werdet eine unvergessliche Erfahrung machen…
Frau Cajamarca


Iquitos


Die brodelnde und tropische Stadt Iquitos liegt sehr weit im Nordosten Perus im tiefsten grünen Dschungel, in der "Selva", wie die Einheimischen ihren Regenwald nennen. Sie gilt als größte Stadt des peruanischen Urwaldes und wird neben den Flüssen Nanay und Iataya von den mächtigen, einem Meer gleichenden Wassermassen des Amazonas umgeben. Er gilt als der wasserreichste und größte Fluss der Welt. Allein die Zusammensetzung des indigenen Wortes Amazonas drückt die enorme Kraft des Flusses aus: "der, der die Boote zerstört". Das Gebiet um das Amazonasbecken ist eines der größten Wassersysteme der Welt, welches seinen Ursprung in den Andenregionen um Arequipa hat, wo der Amazonas entspringt. Am Ufer haben sich viele verschiedene indigene Gemeinschaften angesiedelt, mit denen ihr bei einer Amazonasflussfahrt in direkten Kontakt treten und ihre Weisheit erfahren könnt. Sie leben sehr im Einklang mit der Natur und nach Tausend Jahre alten Traditionen. Eine Amazonastour ist aber neben dem Kultur-erleben auch Abenteuer pur. Nur über ihn oder per Flugzeug gelangt man in die Hauptstadt der Provinz Loreto, der größten Provinz Perus. Es gibt keine Straßenverbindungen nach Iquitos. Die Stadt war auch der erste Hafen des Amazonas überhaupt. Im 20. Jahrhundert wurde die Stadt und der Hafen auf dem internationalen Markt sehr bekannt, ausländische Firmen siedelten sich an und mit ihnen kamen verschiedene Nationalitäten, die heute in Iquitos zu einem bunten Mix aus Kulturen führen. Kommt nach Iquitos - eine exotische Region wartet!



Peru Reiseziele und Sehenswuerdigkeiten.               zum Anfang der Seite                          Lima Quito Equador Reise

 Individuell reisen in Peru und Suedamerika

Chirimoya Tours EIRL   Reisebuero in  Peru / Lima.
zurück zum Index


Lima Kirche